Einladung zum Herbstkonzert 2018

Festsaal des Theaters Ingolstadt

17. November 2018, 20 Uhr

 

Kartenverkauf:

 

Kartenreservierung per E-Mail an karten@ingolstaedter-kammerorchester.de

Die per E-Mail reservierten Karten werden für Sie an der Abendkasse hinterlegt.

 

Musikhaus Zäch Ingolstadt

Tel. 0841 17405

 

Donaukurier-Ticketservice

Tel. 0841 9 666 800

 

Abendkasse

 

Eintrittskarten:

15€ und 10€, ermäßigt 8€ und 5€

zzgl. VVK-Gebühr

Zu  unserem Herbstkonzert „Musik kennt keine Grenzen“ laden wir Sie am 17. November 2018 ganz herzlich in den Festsaal Ingolstadt ein. Es erwartet Sie ein kontrastreiches Konzertprogramm aus verschiedenen europäischen Ländern:

Im ersten Teil des Programms erklingt die Sinfonie Nr. 1 in g-Moll von Étienne Nicolas Méhul (1763 – 1817). 1795 wurde sein Name unter den „Componisten des ersten Ranges“ ausgerufen. Méhul, der sich  einst als Komponist der französischen Revolution profilierte, ist heute hierzulande nahezu unbekannt.

Mit der „Suite for Strings“ von John Rutter wird ein moderner Klassiker im Konzert zu hören sein. Der im Jahre 1945 in London geborene Komponist und Dirigent ist in vielen Konzertsälen der Welt bekannt für seine Chor-, Orchester- und Kammermusik. Die viersätzige Suite basiert auf dem reichen Erbe von Volksliedern der Britischen Insel und nimmt uns mit jedem Satz klanglich auf eine kleine Reise mit.

Unsere Solisten des Abends sind die in Ingolstadt geborene Harfenistin Johanna Jung und ihr Ehemann, der Tubist Siegfried Jung.

Die beiden Musiker konnten den in München lebenden Komponisten Willi März für eine Auftragsarbeit gewinnen. So entstand im Jahre 2017  das „Divertimento für Tuba, Harfe und Orchester“, das vom Ingolstädter Kammerorchester uraufgeführt wird. Willi März zeigt in seinem Werk die klanglichen Facetten der Tuba und lässt sie dabei in musikalischen Dialog zur Harfe treten – abwechselnd leichtfüßig-tänzerisch, lyrisch expressiv oder volkstümlich kraftvoll.

Unser Solist  Siegfried Jung, geboren in Temeschburg, studierte Tuba an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar und ist derzeit als Tubist im Orchester des Nationaltheaters Mannheim beschäftigt. Durch seine langjährige Lehrtätigkeit an den Musikhochschulen Frankfurt/ Main und Mannheim, sowie durch solistische Verpflichtungen und als Dozent bei Meisterkursen konnte er sich weit über die Grenzen Deutschlands hinaus einen Namen machen.

Johanna Jung erhielt ihren ersten Harfenunterricht bereits im Alter von acht Jahren. Nach Abschluss ihres Studiums und der mit Auszeichnung absolvierten Meisterklasse an der Hochschule für Musik und Theater in München konnte sie unter anderem als Preisträgerin beim internationalen Wettbewerb der „Franz-Josef-Reinl-Stiftung“ in Wien auf sich aufmerksam machen. Seit 2000/01 arbeitet die Harfenistin u. a. im Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck und trat auch mehrfach als Solistin bei verschiedenen Orchestern im In- und Ausland auf.

Mit dem Ingolstädter Kammerorchester spielt sie die bekannte und beliebte „Aria in Classic Style“ für Harfe und Streichorchester des im Jahre 1891 in Paris geborenen Komponisten Marcel Grandjany.

Als schwungvoller Abschluss des Konzerts wird schließlich der „Rumanian Dance No. 2“ für Tuba und Orchester des durch seine große Virtuosität bekannten Tubisten und Komponisten Dumitru Ionel (1915 -1997) erklingen. Das Orchester spielt eine von Willi März orchestrierte Fassung.

Wir freuen uns sehr, Sie als Gast unseres Konzerts begrüßen zu dürfen.

 

Ihr Ingolstädter Kammerorchester

Rückblick: unser Frühjahrskonzert 2018

Festsaal des Theaters Ingolstadt

28. April 2018, 20 Uhr

 

Mit einer ungewöhnlichen Vielfalt an Tänzen feiert das Ingolstädter Kammerorchester am letzten Aprilwochenende den nahenden Wonnemonat Mai.

Exakt hundert Jahre ist es her, dass der 73-jährige Gabriel Fauré einen Auftrag von Prinz Albert I von Monaco erhielt, zu einem getanzten und gesungenen Einakter eine Bühnenmusik zu schaffen, welche die Atmosphäre der „Commedia dell’arte“ heraufbeschwören sollte. Er stellte aus diesem Anlass Tänze und Lieder zusammen, die er – mit Ausnahme der 1919 neu entstehenden Pastorale – bereits früher geschrieben hatte, nun umarbeitete und dabei verbesserte. Die vier instrumentalen Tänze dieses Auftragswerkes gehören heutzutage als Orchestersuite op. 112 zu den beliebtesten Werken des Franzosen.

Während „Masques et Bergamasques“, so der Name der Suite, zum Alterswerk Faurés gerechnet wird, erregte mit der „Simple Symphony“ 1934 ein Zwanzigjähriger die Aufmerksamkeit seines Publikums. Benjamin Britten setzte allein mit seinem Titel eine treffsichere Pointe gegen das pathetische Übermaß, das die „große Symphonik“ im Konzertleben beherrschte. In den vier tänzerisch anmutenden Sätzen seines Opus 4 erinnert er an gelungene musikalische Themen, die er bereits als Zehnjähriger komponiert hatte, und verarbeitete sie nun mit Raffinesse und handwerklichem Geschick.

Mit einem weiteren Tanz, einem Bolero, endet das dritte, in romantischem Stil gehaltene Werk des Abends: ein Oboenkonzert des Hofviolonisten, Kammermusikers und Komponisten des Stuttgarter Hofes Hugo Schuncke, der von 1823 bis 1909 lebte. Es stellt mit Giorge Kobulashvili einen Solisten in den Mittelpunkt des Abends, der seit vielen Jahren dem Orchester als geladener Oboist eng verbunden ist. Der in Tiflis geborene Musiker absolvierte am dortigen Staatlichen Konservatorium und am Gnessin-Institut in Moskau sein Studium und bildete sich nach seiner Übersiedlung nach Deutschland in Meisterkursen und privaten Studien bei namhaften Oboisten wie Heinz Holliger oder Stefan Schilli fort. Seit 2002 ist er Honorarprofessor des Staatlichen Konservatoriums in Tiflis, außerdem war er von 1993 bis 2015 Solo-Oboist des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt und gibt neben seinen vertraglichen Verpflichtungen mit diversen Orchestern wie dem Symphonieorchester des BRs oder den Münchner Barocksolisten Gastspiele in ganz Europa und Südamerika.

Rückblick: unser Konzert am 28.10.2017

Herzlichen Dank an unser Publikum für den begeisterten Applaus nach unserem Herbstkonzert am 28. Oktober! Zitate aus der Konzertkritik im Donaukurier vom 30.10.2017:

 

              "Ein Feuerwerk der Emotionen"   

 

"Das Ingolstädter Kammerorchester glänzt mit südländischer Musik"

                

"Unbändige Lebensfreude und die pure Lust am Musizieren lässt sich kaum besser auf die Bühne bringen [...]"

Unser Frühjahrskonzert 2017

Bei Konzert am 29. April um 20.00 Uhr im Festsaal des Theaters Ingolstadt standen folgende Stücke auf dem Programm:

 

Astor Piazzolla, Fuga y Misterio

 

Gustav Holst, St. Pauls Suite

 

Felix Mendelssohn Bartholdy, Sinfonie Nr. 2 in D-Dur

 

Wolfgang Amadeus Mozart, Violinkonzert Nr. 3 in G-Dur, Solistin: Elisabeth Lindner

 

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu unserem Programm.

 

Unsere Konzerte in den letzten Jahren